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Hund, West Highland White Terrier, kleine Tiergeschichte

Caesar, unser West Highland White Terrier

Caesar
Ich erwisch' ihn!
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Caesar
Caesar heißt der kleine Bengel, er ist brav und doch kein Engel!
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Caesar
Caesar im Sommerlook!
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Lemure
Im Zoo: Lemure kampfbereit!
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Caesar
Caesar wird aus der Gefahrenzone weggetragen!
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Caesar
Caesar liebte den Winter!
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Wo soll ich anfangen und wo enden? Es war so eine erlebnisreiche und schöne Zeit mit Caesar, von der wir noch heute zehren.
 
So begann’s. Als ich zufällig eine Anzeige las, dass junge West Highland White Terrier abzugeben sind, überzeugte ich meine Angehörigen, dass man sich diese ansehen müsste. Es stellte sich aber heraus, dass es nur einen halbjährigen Westie gab, der gerufen wurde und sich sofort bei meiner Tochter Sandra auf die Füsse legte. Wir nahmen in „zur Probe“ mit, zeigten ihm den Garten und das Haus. Als wir ihn zurückbrachten, merkten wir aber, dass er das eigentlich gar nicht wollte und enttäuscht war, nicht bei uns bleiben zu können. Wir wollten aber keine vorschnelle Entscheidung, sondern eine Nacht darüber schlafen. Am Morgen gab es keine Diskussion, ob wir Caesar holen wollten, wir wussten alle, dass wir ihn wollten und schon ging es los. Caesar freute sich sehr, uns wiederzusehen und von da ab gab es keine Trennung mehr. 

Caesar entwickelte sich zum Liebling aller. Bei unseren täglichen Spaziergängen hieß es immer nur „Hallo Caesar, wie geht es Dir?“ Caesar war sich seiner Beliebtheit bewusst und genoss es, im Mittelpunkt zu stehen und war zu allen sehr freundlich. Besonders bei kleinen Mädchen war er sanft und ließ sich gerne streicheln.
 
Caesar war wirklich außergewöhnlich brav, er zerbiss nichts und wenn er auch noch so wild mit seinem Lieblingsteddybären spielte, so war dieser anschließend nicht beschädigt. Er hütete seine Spielsachen und kannte sie ganz genau. Wenn wir unsere Geburtstage, Namenstage und dergleichen feierten, bekam er auch immer ein kleines Geschenk, das wusste er schon und sprang schon vor Freude aufgeregt herum.
 
Besonders liebte es Caesar, wenn ein Wildpark- oder gar ein Zoobesuch im Tiergarten Hellbrunn in Salzburg angesagt war. Die Gerüche der anderen Tiere faszinierten ihn und er marschierte unermüdlich von Tier zu Tier. Und die Zootiere freuten sich auch über die Abwechslung und kamen interessiert näher. Manche hatten Caesar natürlich auch zum Fressen gern, ein Braunbär wollte ihn unbedingt haben und die Wölfe kamen langsam, aber stetig näher. Ein freilaufender Lemure beim Nashorngehege sah Caesar und eilte mit großer Geschwindigkeit herbei. Da half es nur noch, Caesar zu schultern und Fersengeld zu geben.
 
Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen war das abendliche Fernsehen. Er genoss es, an einer Rinderlunge zu nagen und gleichzeitig einen Film zu verfolgen. Wenn es ein sehr spannender Krimi war, dann musste natürlich der darin vorkommende Bösewicht verbellt werden. Je wilder der Krimi, desto besser. Caesar liebte Action im Fernsehen. Er war aber auch für Heimatfilme, besonders wenn darin Tiere mitspielten, zu haben. Seine Förstersendung liebte er so, dass er als erster erwartungsvoll vorm Fernseher saß.
 
Caesar liebte ausgedehnte Spaziergänge mit viel Schnüffelei und in seiner Jugend gab es diese vormittags und nachmittags. Als er älter wurde, war er damit zufrieden, vormittags seine Stadtrunde (mit Kurpark) zu haben, aber auf der bestand er eisern, ob Hitze, Regen, Schnee, Glatteis, es gab nichts, was ihn zurückgehalten hätte. Er war eben ein Terrier!
 
Caesar wurde fast zwölf Jahre und verließ uns nach kurzer Krankheit ganz schnell.
(hp)

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Hund, West Highland White Terrier, kleine Tiergeschichte
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